Bachfischet – ein Brauch aus dem Mittelalter

«Fürio de Bach brönnt, d Suhrer händ
ne aazöndt, d Aarauer händ ne glösche,
d Chüttiger, d Chüttiger riite uf de Frösche!»

Wenn Hunderte von Aarauer Schulkindern mit ihren kunstvoll gebastelten Lampions durch die Stadt ziehen und diese Verse rufen, ist Bachfischet. Der Bachfischet geht auf einen mittelalterlichen Brauch zurück, als es üblich war, den Stadtbach mit einer Sperre stillzulegen, um das Bachbett gründlich zu reinigen. Die Schuljugend holte den seinerzeit lebensnotwendigen Stadtbach danach mit grosser Freude an der Stadtgrenze ab. Dieser wunderschöne Brauch wird jeweils im September gefeiert.

Dieser Anlass präsentiert wiederum eine wandelnde Kunstausstellung voll Licht und Schall und bietet dem Zuschauer mit der totalen Verdunkelung der Altstadtgassen und den rund 1700 leuchtenden Lampions einen einmaligen faszinierenden Eindruck von Innovation (da alle Jahre neue Lampions kunstvoll gebastelt werden) und Tradition (älteste in der Schweiz heute noch gelebter Brauch). Danach verzaubert wie immer ein Feuerwerk den Aarauer Himmel und bietet eine Gastwirtschaft im Schachen mit Konzert der Kadettenmusik Gelegenheit zum Ausklingen.

Bachfischetkonzert der Stadtmusik Aarau

Traditionsgemäss hält die Stadtmusik Aarau vor dem Bachfischetumzug ein Konzert. Zusammen mit den Tambouren lädt die Stadtmusik die Festbesucher ein, sich zwischen den Toren auf den Bachfischet einzustimmen.

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